330 Jahre Jerichower Schulgeschichte
Wir laden zur Vorstellung dieser Geschichte am Freitag, 5. Juni, ab 19.00 Uhr in die Grundschule Jerichow ein.

Aus der fundierten Aufarbeitung der Geschichte des Jerichower Schulwesens, die Günther Richter in zwei Bänden veröffentlichte, lesen die ehemaligen Schulleiter Gabriele Albrecht, Gabriele Nieß und Winfried Schwuchow.
Günther Richter, selbst fast 30 Jahre Lehrer, zitiert zahlreiche Quellen zur Entwicklung des Schulwesens ab 1696, die einen spannenden Einblick in das Bildungswesen unserer Region geben. Zahlreiche Dokumente beschreiben die Unterrichtsfächer, die schwierige Aufteilung des Unterrichts zwischen den reformierten und den lutherischen Schulen, zwischen der Unterrichtung von Jungen und Mädchen und der Entwicklung des Lehrerberufes, losgelöst von kirchlichen Aufgaben. Ganz nebenbei bekommt man noch mit, dass die Ortsteile Altdorf, Neustadt, Berg und Amt noch relativ eigenständige Gemeinwesen waren, ergänzt von Steinitz mit eigener Schule. Bemerkenswert ist der fast hundertjährige Kampf um ein einheitliches Schulgebäude, das endlich 1926 zum Erfolg führte. Dem 100jährigen Schuljubiläum ist in diesem Jahr das Stadtfest am 20. Juni gewidmet.
Auch den Zeitraum 1945 bis 1991 recherchierte Günther Richter gründlich. Aktivitäten und besondere Ereignisse wie z.B. die Namensgebung der Oberschule, werden erinnert. Militärpolitische Einflussnahme und vormilitärische Ausbildung oder Beförderungen und Auszeichnungen im Bereich der Volksbildung der DDR bilden den Abschluss des zweiten Bandes.
In der Pause und im Anschluss sind die Gäste eingeladen, sich die Ausstellung anzusehen, die zum 100jährigen Jubiläum der Schule zusammengestellt wurde.
Eintritt frei.
Grundschule Jerichow, Rathausstr. 2, Erdgeschoss